Donnerstag, 28. August 2014

Entengeschnatter: RIP, Robin Williams


Bianca, Stephan, Stefan und ich haben zusammengefunden, um über den viel zu früh verstorbenen Robin Williams und sein Werk zu sprechen. Welche Filme dieses großen Talents halten wir besonders in Ehren? Und welche Geheimtipps haben wir für Filmliebhaber, die nach weniger bekannten Kleinoden in Williams’ Schaffen suchen? Erfahrt es in unserem kleinen (?) Podcast-Tribut!

Auf zum Podcast!

Den Robin-Williams-Sportbericht findet ihr hier, Stefans Podcast-Tipp findet ihr dagegen hier. Das Video des besonderen “Aladdin”-Broadway-Auftritts könnt ihr an dieser Stelle entdecken. Mehr von Deuterium0115 findet ihr auf seinem YouTube-Kanal! Danke, dass wir dein Songcover benutzen dürfen!

Montag, 25. August 2014

Dämliches Titelwabohu

Ich liebe Disney-Animationsfilme. Das ist wohl kaum ein Geheimnis. Aber das mit der Titelgebung hat seit einigen Jahren weder die deutsche Dependance drauf noch der US-Mutterkonzern. Ehe ich mich aber über Tangled, Brave und Frozen lustig mache, möchte ich über die grausigen deutschen (Unter-)Titel herziehen. Wer will seine Sammlung schon mit Neu verföhnt, Völlig unverfroren und Riesiges Robowabohu bestücken? Das passt doch überhaupt nicht zu den großen Disney-Klassikern!

Da kann nur eines Abhilfe schaffen: Sämtliche Disney-Meisterwerke und Pixar-Filme müssen umbenannt werden, um sich an die neuen Standards anzupassen. Hier finden sich daher zunächst meine Titelvorschläge für den Disney-Meisterwerke-Kanon:

  1. Schneewittchen - Zwergenmäßig weggeapfelt
  2. Pinocchio - Hölzern rumgelogen
  3. Der Zauberlehrling - Fantastisch musiziert
  4. Dumbo - Elefantöse Zirkusparade
  5. Bambi - Jägergulasch leichtgemacht
  6. Donald - Ramba Samba!
  7. Donald - Fiesta Mexicana!
  8. Willi - Opernartige Wal-Arien
  9. Der Bohnenrankenriese - Bongoähnlich und mickyhaft 
  10. Donald - Hummeldidummsummsumm
  11. Ichaboad & Taddäus - Kopflos davongaloppiert
  12. Cinderella - Endlich verglast
  13. Alice - Verwunderlich verlaufen
  14. Peter Pan - Naseweis und piratenstark
  15. Susi & Strolch - Hündisch abgenudelt
  16. Aurora - Zugedornt und weggeratzt
  17. Pongo & Perdi - Voll gepunktet
  18. König Artus - Verhext und bezaubert
  19. Balu, der Bär - Swingende Dschungelparty
  20. Thomas O'Malley - Verkatert in Paris
  21. Robin Hood - Absolut ausgefuchst
  22. Winnie Puuh - Honigsüß angetiggert
  23. Bernard & Bianca - Mäuschenmäßig ermittelt
  24. Cap & Capper - Bärenstark angegriffen
  25. Gorgi - Ritterlich reingekesselt
  26. Basil - Ermittelnd mäuschenmäßig
  27. Oliver Twist - Verkatert in New York
  28. Arielle - Meerjungfräulich aufgetaucht
  29. Bernard & Bianca im Känguruland (der Titel würde sich auch heute durchsetzen!)
  30. Belle & Biest - Verflucht verliebt!!
  31. Aladdin - Arabische Freundschaftsdienste
  32. Simba - Königlich rumgelöwt 
  33. Pocahontas - Windig farbverspielt
  34. Quasimodo - Einsam herumgeglöcknert
  35. Hercules - Heldenhaft vergöttert
  36. Mulan - Schande über deine Kuh!
  37. Tarzan - Dreadlocks im Dschungel
  38. Donald und der Zauberlehrling - Musikalisches Millennium
  39. Aladar - Dufter Dinotrubel
  40. Kuzco - Lachhaft lamalässig
  41. Atlantis - Absolut abgesoffen
  42. Schatzinsel - Echt abgespaced!
  43. Lilo & Stitch - Gewaltig rührseliges Hawaii
  44. Kenai & Koda - Bärig verbrüdert
  45. Wilder Westen - Verkuht und zugemuht
  46. Himmel und Huhn (der Titel würde sich auch heute durchsetzen!)
  47. Robinsons - Zukunftshaft durchgeknallt
  48. Bolt - Ein Hund für alle Felle!
  49. Tiana - Froschig geküsst
  50. Rapunzel - Neu verföhnt  (der Titel würde sich auch heute durchsetzen!)
  51. Winnie Puuh - Knuddelig und honigverschmiert
  52. Randale-Ralph - Vollkommen verspielt
  53. Die Eiskönigin - Völlig unverfroren (der Titel würde sich auch heute durchsetzen!)
  54. Baymax - Riesiges Robowabohu  (der Titel ist der Grund für diese Liste!)
Und hier die modernisierten Pixar-Titel:
  1. Woody & Buzz - Spielerisch verfeindet
  2. Flik - Arme Ameisen!
  3. Buzz & Woody - Spielerisch befreundet
  4. Sully, Buu und Mike - Monströs überarbeitet
  5. Nemo - Fisch zu finden!
  6. The Incredibles - Heldenhaft familiär
  7. Cars - Autos wie wir
  8. Ratatouille - Rattig angerichtet
  9. WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf (der Titel würde sich auch heute durchsetzen!)
  10. Oben - Im Fluge verheiratet
  11. Woody & Buzz - Spielerisch abgegeben
  12. Cars 2 - Spione wie wir (zu clever, oder? Habt ihr bessere Ideen?)
  13. Merida - Bärenstark ins Schwarze!
  14. Mike und Sully - Studentisch angeschreckt
Ufff ... Da lernt man die alten Disney-Titel neu wertschätzen, oder?

Samstag, 23. August 2014

James Bond 007 – Goldeneye


GoldenEye ist ein Wendepunkt in der Geschichte der James Bond-Filmreihe. Nicht nur aus dem offensichtlichen Grund, dass es der erste 007-Einsatz mit Pierce Brosnan in der Hauptrolle ist. Es ist auch das erste Mal seit geraumer Zeit, dass mit Martin Campbell jemand die Regiepflichten übernahm, der zuvor komplett außerhalb des James Bond-Franchises stand. Und obendrein beendete GoldenEye eine sechsjährige Dürreperiode ohne Bond-Film, die bis dato längste Wartezeit zwischen zwei Kinoproduktionen über den berühmtesten Geheimagenten der Welt. Vor allem aber beendete GoldenEye den wirtschaftlichen Abwärtstrend der Filmsaga und markierte außerdem ihren Einstand in eine neue Welt ohne Bonds langjährigen Lieblingsgegner – den Ostblock.

Der erste Bond-Film des Neuseeländers Campbell ist aber nicht bloß ein wichtiger Teil der 007-Reihe, sondern auch ein sehr populärer. Auch wenn die zeitgenössische Kritik durchwachsen ausfiel, kommt GoldenEye rückblickend bei den meisten Bond-Retrospektiven sehr gut weg und holt sich meistens einen Platz in den Top Ten aller offiziellen Eon-Produktionen. Ich jedoch würde mich eher dem ursprünglichen Konsens anschließen als der nunmehr vorherrschenden Meinung.

Mit Pierce Brosnan hat dies wohlgemerkt wenig zu tun. Auch wenn oft verallgemeinert wird, dass Dalton-Freunde Brosnan nicht mögen und umgekehrt, finde ich den Iren in seinem Debüt sehr überzeugend. Der frühere Remington Steele-Hauptdarsteller, der nach Daltons endgültiger Entscheidung im April 1994, nicht zurückkehren zu wollen, nach nicht einmal zwei Monaten als neuer Bond feststand, macht früh im Film seine Interpretation der Rolle klar. Brosnans Bond ist in gewisser Weise die jungenhaftere Antwort auf Moores Bond: Er liebt anzügliche Wortspiele, er genießt sich in seinem Job und er vereint ein Gentleman-Auftreten mit einem altmodischen Chauvinismus, dem man ihm jedoch nur schwer übel nehmen kann. Brosnan ist aber, wenig überraschend, agiler, sportlicher und fescher als Moore, der sich als welterfahrener Brite gibt.

Die Abgrenzung zu Brosnans Vorgänger geht noch weiter: Noch vor der Titelsequenz gibt Brosnan mehr sitzende, spaßige Oneliner ab als Dalton in der gesamten Laufzeit von Lizenz zum Töten. Und mit einer jegliche physikalischen, geographischen und logischen Gesetzen trotzenden Flucht vor einer ganzen sowjetischen Armee wischen Brosnan sowie Campbell auch sämtlichen Geschmack des Realismus hinfort, der von Daltons Ära vielleicht noch übrig blieb. Aber so unsinnig die erste Actionsequenz in GoldenEye ist, genauso viel Spaß macht es, sie zu bestaunen: Campbells Inszenierungsstil ist temporeich, aber stets um Übersichtlichkeit bemüht. Die Sequenz eskaliert durchgehend mit comichafter Plausibilität und endet in einer guten Kombination aus Stunt- und Effektarbeit. All dieses Lob lässt sich, mit variabler Intensität, auch für die nachfolgenden Actionsequenzen wiederholen. Actionhöhepunkt von GoldenEye dürfte eine irrsinnige Panzerverfolgungsjagd sein, während das Finale in meinen Augen nicht so dramatisch ist, wie es gern wäre, aber noch immer unterhält.

Dass ich GoldenEye dennoch eher mäßig finde, liegt an der Story. In klassischer Bond-Manier ist diese nur das Bindeelement, das die Action, Bonds Flirtereien und Sprüche zusammenhält. Aber der Wettkampf zwischen dem MI6 und der russischen Untergrundorganisation Janus um ein Satellitenwaffensystem wird von den Autoren Michael France, Jeffrey Caine und  Bruce Feirstein zumindest meiner Ansicht nach lust- und ziellos runtergeschrieben. Die Einführung der neuen Elemente ist gelungen, anders als Jahre später beim Daniel-Craig-Reboot versacken diese aber ins Nirgendwo. Die neue Miss Moneypenny (Samantha Bond) und auch M (Judi Dench) greifen Bond aufgrund seiner antiquierten Weltsicht an, was eingangs für sehr amüsante Momente in der MI6-Zentrale sorgt. Aber sie zahlen sich nie aus, genauso, wie auch die in den ersten Filmminuten unterschwellig etablierte Thematik "Was ist Bond ohne den Kalten Krieg wert?" einfach vergessen wird. Allein dies ist in meinen Augen sehr enttäuschend, doch ich könnte darüber hinwegsehen, wäre der Alibiplot spannend. Stattdessen sind die storyorientierten Passagen schleppend erzählt. Sean Bean gibt zudem eine seiner lahmeren Performances, während Famke Janssen als Xenia Onatopp versucht, eine 90er-Version von Grace Jones' burschikos-aggressiv-sportlicher May Day abzuliefern, stattdessen aber mit ihrem angestrengten Overacting einfach nur nervt. Bondgirl Izabella Scorupco wiederum hinterlässt keinerlei bleibenden Eindruck.

Des Weiteren hat GoldenEye einen der miesesten Scores in der Bond-Geschichte. Éric Serras Kompositionen sind bisslos, austauschbar und wenn sie mal an Kräftigkeit zulegen, verlieren sie sich in Elektroarrangements, die schon 1995 wie altbackene Rückgriffe auf die frühen 90er gewirkt haben dürften. Dafür ist der von Bono und The Edge geschriebene Titelsong eine wahre Wucht. Tina Turners rauchig-voluminöse Stimme erweckt klassisches Bond-Feeling, verankert das Lied aber mit einer rockigen Beinote in der neuen Blockbusterära. Auch die Vorspannsequenz, gestaltet von Daniel Kleinman, gehört zu meinen Favoriten des Franchises: Die archetypischen Frauensilhouetten demolieren überdimensionale Symbole des Kommunismus und erzählen somit in stark stilisierter Form, was in der Welt der Geheimdienste zwischen Daltons letztem und Brosnans erstem Film geschah.

Hätten wir aber nur GoldenEye, so würde ich mir wünschen, dass die Ladys wieder alles aufbauen. Denn Daltons zwei 007-Streifen liegen in meiner Gunst Meilen über Brosnans Einstand.

Mickyretten leicht gemacht


Die Verkaufszahlen des Micky Maus Magazins kennen seit geraumer Zeit nur noch eine Richtung: Abwärts. Und dies ist leider nicht sonderlich verwunderlich. Wenn selbst zahlreiche erwachsene User des Disney-Comic-Forums seit Jahren alle anderen Disney-Publikationen kaufen, dem Micky Maus Magazin aber aus dem Weg gehen, die letzte Ausgabe des Fanzines Bertel Express die klare Ansage des Herausgebers beinhaltet, sein Abo auslaufen zu lassen und auf das niederländische Donald Duck umsteigen zu wollen und auch ich nur noch sehr sporadisch das Mäuseheft kaufe, dann ist ein klarer Trend zu erkennen ... Der harte Kern bricht weg. Ein Disney-Heft, das viele bekennende Disney-Liebhaber mit Missachtung strafen, obwohl sie sonst oft auch Schrott erwerben (nur weil Disney drauf steht), muss etwas Gravierendes falsch machen.

Und dass die anvisierte Kinder-Zielgruppe dem Ehapa-Wochenheft längst nicht mehr die Bedeutung zukommen lässt wie vor einem Jahrzehnt oder noch früher, sollte angesichts der Quartalszahlen ebenfalls ersichtlich sein. Die Ausrede, dass der Printmarkt generell in Trubel ist, zählt an dieser Stelle übrigens nicht. Das Donald Duck Sonderheft hält sich wacker und die Marke Lustiges Taschenbuch explodiert in jüngster Vergangenheit geradezu: Ehapa startet eine Nebenreihe nach der anderen, was alles andere als ein Indiz für mangelndes Publikumsinteresse ist.

Ein Relaunch muss her. Eine Neupositionierung auf dem Comicmarkt. Eine radikale Veränderung. Der oft geäußerte Wunsch erwachsener Fans, das Micky Maus Magazin einfach nur auf ältere Leser auszurichten, die Extras zu kürzen und somit gewissermaßen eine deutsche Version des vorhin besagten niederländischen Hefts daraus zu machen, sei aber schon im Keim erstickt. Schließlich haben wir schon das Donald Duck Sonderheft, worin würde sich die Fanneupositionierung des Micky Maus Magazin schon von diesem Klassiker unterscheiden?

Nein, das Micky Maus Magazin muss zwar auch für ältere Leser interessanter werden (größere Zielgruppe und mehr Respekt bei Eltern = bessere Verkaufszahlen), hat aber seine Attraktivität für die Kids beizubehalten, um es vom Donald-Heft zu differenzieren. Es gibt viele Möglichkeiten, die scheiternde Kinderzeitschrift zu retten ... Hier sind einige Ansätze:

  • Erhöhte Sonderpreise sollten wieder die Ausnahme sein und nicht (so wie im ersten Halbjahr 2014) die Regel.
  • Bessere Comics! Wir wissen, dass es Tausende von guten Disney-Comics gibt, also muss sich das MMM ja auch irgendwie füllen lassen ...
  • Verbessert die Redaktionsseiten! Ja, angeblich ergeben die Leserumfragen, dass Kids sie lieben. Aber es bringt nichts, wenn die sinkende Anzahl an Käufern sie mag. Jene, die das Heft nicht (mehr) kaufen, müssen dazu gebracht werden, sie lesen zu wollen. Es gab Zeiten, da waren die Redaktionsseiten des MMM witzig und informativ. Mittlerweile sind sie reinster Schrott. Wir brauchen bessere Witze auf den Witzseiten, interessantere Informationen auf den Infoseiten. Wenn die Ducks in einem Comic in Venedig sind, verfasst eine Doppelseite mit nützlichem und unnützem Wissen über Venedig! Macht einen auf Geo Kids oder eine familienfreundliche Version der Neon. Früher hatte "Schon gewusst ..?" was von der legendären Neon-Rubrik über unnützes Wissen, also würde es heute auch ziehen. Vielleicht kehren einige ältere Kids und Erwachsene wieder zum Heft zurück. Und die Kids, die das Heft eh schon lesen? Nun, die werden wohl kaum durch die Qualität verschreckt, oder?
  • Mehr disneyzentrische Extras. Italien kommt mit Entenhausen-Bausätzen, Disney-Modellautos und ähnlichem an, in Deutschland lässt sich das MMM nicht von den Dutzenden anderer Kiddie-Hefte unterscheiden. Und ja, das ist keine neue Entwicklung, aber die Konkurrenz ist größer als in den 90ern, obwohl der Markt kleiner ist. Überlasst den Plastikschrott Barbie, Phineas & Ferb, SpongeBob Schwammkopf und Co., gebt dem MMM mehr Disney. Man kann ja aus Kostengründen drei Mal Micky-/Donald-/Goofy-Krimskrams nehmen und nur einmal im Monat wirkliche Sammlerstücke. Es wäre schon eine Verbesserung.
  • Weniger grelle Farben auf dem Cover. Man sollte denken: Grell = auffällig = wird gekauft. Das MMM war aber lange Zeit ein Heft, das aus Tradition gekauft wurde. Und keine gedruckte Quengelware. Wenn das Magazin vertrauenserweckender aussieht, kaufen die Eltern es auch verstärkt aus eigenem Antrieb ...
  • Und hier meine vielleicht kontroverse, große Idee. Liebe Redaktion, wenn ihr das MMM nicht als reines Comicheft sehen wollt, sondern als Kindermagazin, dann bitte mit Hand und Fuß: Macht aus dem Micky Maus Magazin ein alles umfassendes Disney-Magazin, lockt so eine breitere Masse an Lesern an und labt euch am Effekt, dass die einzelnen Submarken Werbung für die anderen machen. Vergrößert den Umfang. Packt die sicherlich unvermeidliche Star Wars Rebels-Comicreihe nicht in ein eigenes Heft, sondern ins MMM. Aus Ermangelung an Marvel-Comicrechten im Hause Ehapa müssen Backgroundinfos über Filme, Videospiele und Serien herhalten. Andere Disney-Marken wie Pixar, die Muppets oder Retro-Marken wie die Disney Afternoon-Serien könnten in größeren Abständen ebenfalls repräsentiert werden. Berücksichtigt, was im Disney Channel läuft! Wichtig: Keine schäbigen Promo-Comics und lustlos runtergerotzte Redaktionsseiten! Es müssen gute Beiträge sein. Berichtet nicht eine Woche vor Kinostart über den nächsten Marvel-Film, indem ihr die üblichen Werbeworthülsen wiederholt. Macht einen auf spezialisiertes (kindertauglich formulierendes) Kinomagazin und blickt mit Vorausblick auf alles aus dem Disney-Konzern. Es gibt Castingnews zu PotC 5? Schreibt darüber! Aber: Behaltet den prozentualen Anteil an Entenhausen-Comics mindestens (!) auf dem aktuellen Niveau, um die alten Fans nicht zu vergraulen. Wenn sie mit dem Rest nichts anfangen können, werden sie ihn dann genauso überblättern wie den unnützen Fluff in der aktuellen Version. Aber: Star Wars-Kids werden die neuen Geschichten lesen wollen, also auch das MMM kaufen, um an sie heranzukommen. Und dann, wenn man sie in einem noch vorurteilsfreien Alter abholt, gewiss auch Donald und Co. lieben lernen ...
Schlussendlich ist es aber egal, wie das Micky Maus Magazin gerettet wird. Hauptsache, die Qualität wird erhöht und der stete Abwärtstrend bei den Verkaufszahlen abgewendet. Nicht "entweder oder". BEIDES muss geschehen.